Alpakahaar im Vergleich mit anderen Edelmaterialien

 

       

Alpakas und Lamas gehören zu den Kameltieren und leben in den südamerikanischen Anden auf einer Höhe von mehr als 4000 Metern. Dort sind sie täglich Temperaturschwankungen von mehr als 30 Grad Celsius ausgesetzt bei brennender Sonne am Tag und bitterer Nachtkälte. Diese unwirtliche klimatische Umgebung sorgt für die einzigartigen Eigenschaften der Faser, die per Lebendschur (alle 18 Monate ) gewonnen wird. Der Ertrag an hochwertiger Faser ist dabei mit ca. 2 Kg pro Tier sehr gering.

Als tierische Naturfasern gehören beide Materialien zu den feinen Tierhaaren, im Ranking der exklusiven Materialien nehmen sie ihre Plätze unter den Top 10 der Welt ein. Dies liegt zuerst an der Feinheit, wobei WALIKI in enger Zusammenarbeit mit den Züchtern nur die besten Qualitäten auswählt, die dann ohne weitere Mischungen zu einem 100% reinem Garn gesponnen werden. Diese Qualitäten liegen im Bereich von 19 bis 23 µ, und werden häufig als “ Bayalpaca “ oder “ First selection “ bezeichnet.

Da es allerdings für die feinen Tierhaare kein dem Wollsiegel entsprechendes Gütesiegel gibt, kann es vorkommen, daß mindere Qualitäten chemisch “weichgemacht” werden. Deshalb ist es bei Alpaka und Lamahaar angebracht, im Zweifel Laboranalysen anzufragen. Selbstverständlich kann WALIKI diese liefern ( OFDA – Analyse ).

Neben der Feinheit des Materiales haben Alpaka- und Lamahaar als Hohlfasern eine Reihe positiver Eigenschaften, die künstlich nur sehr schwer oder gar nicht nachgeahmt werden können. Hier eine kurze Übersicht:

Eigenschaften Alpaka / Lama im Vergleich zu Merinowolle

Naturfarben  ►  Bis zu 30 Naturfarben (Wolle 5)
Wärmeisolierung     ► 
Besser als Wolle
Reißfestigkeit:      ►  Stärker als Wolle
Knitterresistenz ►  Besser als Wolle
Pilling ►  Geringer als Wolle
Wasseraufnahmefähigkeit ►  Ähnlich wie Wolle
Schrumpfen ►  Geringer als Wolle
 
Diese außergewöhnlichen Eigenschaften sind Ergebnis der natürlichen Umwelt, nicht einer chemischen Bearbeitung. Deshalb fallen auch die Analysen von Belastungsstoffen im Garn, die WALIKI regelmäßig beim Bremer Umweltinstitut in Auftrag gibt, grundsätzlich negativ aus: Der Anteil an Pestiziden, Schwermetallen und Pyrethroiden liegt immer unterhalb der Nachweisbarkeitsgrenze.

Für den Verbraucher bedeutet dies, in Strickwaren aus reinem Alpaka und Lamahaar ein natürliches, dauerhaftes, reißfestes, nicht flusendes Material zu finden, das gleichzeitig durch einen angenehmen Griff und einen seidigen Glanz auffällt.